Was ist das GEG (Gebäudeenergiegesetz)?

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist die zentrale gesetzliche Grundlage für die Energieeffizienz von Gebäuden in Deutschland. Es fasst die frühere Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen. Seit Inkrafttreten am 1. November 2020 bildet es das einheitliche Regelwerk für energiebezogene Anforderungen an Neubauten und Bestandsgebäude. Das GEG wird kontinuierlich novelliert, zuletzt mit der Novelle 2023, die ab 2024 schärfere Auflagen für Heizungen vorsieht – insbesondere die Pflicht zu 65 % erneuerbaren Energien bei neu eingebauten Heizungen.

Wichtige Änderungen durch die GEG-Novelle 2023/2024

Die Novelle des GEG, oft auch als „Heizungsgesetz“ bezeichnet, bringt für Hauseigentümer und Bauherren wesentliche Neuerungen:

Anforderungen für Hauseigentümer

Das GEG betrifft vor allem Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Für den Heizungstausch gibt es mehrere Optionen, um die 65-%-Regel zu erfüllen:

Praxisbeispiele und typische Werte

Relevanz für Hauseigentümer

Das GEG zwingt Hauseigentümer zum Handeln: Wer eine neue Heizung einbaut, muss sich an die Vorgaben halten. Dies beschleunigt die Energiewende im Gebäudesektor, erfordert aber auch eine rechtzeitige Planung. Eigentümer sollten sich über die kommunale Wärmeplanung informieren und Fördermöglichkeiten nutzen.

Bezug zu Deutschland: Normen, Förderung, Markt

Das GEG ist ein nationales Gesetz, das europäische Vorgaben zur Gebäudeenergieeffizienz umsetzt. Es wird durch die BEG und die KfW-Bank unterstützt. Der Markt für Wärmepumpen und Photovoltaik hat durch das GEG einen massiven Schub erfahren. Installationsbetriebe verzeichnen hohe Nachfrage, und die Preise für erneuerbare Heiztechniken sinken allmählich.

Fazit

Das GEG ist der Schlüssel zur klimaneutralen Gebäudewärme in Deutschland. Hauseigentümer müssen sich mit den Fristen und technischen Optionen auseinandersetzen, um rechtzeitig und kosteneffizient zu investieren.

WP-Kostenrechner

GEG (Gebäudeenergiegesetz) – Was ist das? Einfach erklärt | Glossar

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist das zentrale Gesetz für Energieeffizienz in Gebäuden. Erfahren Sie die 65-%-Regel, Fristen, Optionen für Heizungen und…

Kostenlos. Unverbindlich. Schnell.

Vergleichen Sie Angebote von qualifizierten Fachbetrieben für Photovoltaik und Wärmepumpen aus Ihrer Region. Erste Angebote erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden, DSGVO-konform, ohne versteckte Kosten und ohne lästige Anrufe.

So funktioniert der Vergleich

  1. PLZ und Eckdaten eintragen - dauert weniger als drei Minuten.
  2. Bis zu drei qualifizierte Fachbetriebe aus Ihrer Region prüfen Ihre Anfrage.
  3. Sie erhalten individuelle Angebote per E-Mail, vergleichen in Ruhe und entscheiden ohne Druck.

Wärmepumpen-Kostenrechner für Bestandsgebäude

Der Rechner kalkuliert das Investitionsvolumen für den Tausch einer alten Gas- oder Öl-Heizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eingaben: Wohnfläche, Baujahr, bisheriger Energieverbrauch in kWh oder Liter Heizöl, vorhandener Heizkörpertyp und vorhandener Schornstein-/Tankanschluss, der entfernt werden muss. Ausgaben: Geräte-Investition, Installation, Demontage Altanlage, Pufferspeicher, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme.

Förderung KfW 458 in Zahlen

Maximale Förderfähigkeit 30.000 € Investition für das erste Wohngebäude. Grundförderung 30 % plus Klimageschwindigkeitsbonus 20 % (bis 2028) plus Einkommensbonus 30 % bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 € im Jahr. Maximal 70 % – also bis zu 21.000 € Zuschuss. Der Rechner ermittelt Ihren Anspruch aus den Eingaben.

Beispielrechnung

Reihenhaus Baujahr 1992, 140 m², bisher 18.000 kWh Erdgas: Investition gesamt 32.500 €, davon förderfähig 30.000 €. Mit Grundförderung plus Klimabonus (50 %) ergibt sich ein Zuschuss von 15.000 € und ein Eigenanteil von 17.500 €. Stromkosten mit JAZ 3,5 und Wärmepumpentarif 26 ct: rund 1.040 € pro Jahr, gegenüber 1.980 € bisher Erdgas.

Was der Rechner bewusst weglässt

Wir verzichten auf hypothetische CO2-Bonus-Zuschüsse aus Bundesländern, die noch nicht beschlossen sind, und auf werblich überhöhte JAZ-Werte aus Herstellerprospekten. Auch die Restwertannahme der Altanlage bleibt konservativ bei 0 €; ein evtl. Verkauf eines noch funktionstüchtigen Gaskessels ist als Bonus zu rechnen. Stand 2026. Betreiber: Sönke Wessels, Science Works UG.