Pelletheizung vs. Wärmepumpe: Welche ist günstiger?

Pellets und Wärmepumpen sind beides klimafreundliche Heizoptionen. Welche ist wirtschaftlicher? Der direkte Vergleich.

Ausgangsdaten

Investitionskosten

PositionPelletLuft-WP
Gerät12.000 €10.000 €
Lager/Schallschutz3.000 €500 €
Installation4.000 €5.000 €
Förderung–3.600 €–7.500 €
Netto15.400 €8.000 €

Betriebskosten Pellet

Betriebskosten WP

Vergleich über 15 Jahre

ZeitraumPellet gesamtWP gesamt
Investition15.400 €8.000 €
15 Jahre Betrieb20.820 €22.740 €
Gesamt 15 Jahre36.220 €30.740 €

WP ist günstiger – außer bei günstigen Pelletpreisen

Wenn Pellets unter 0,22 €/kg fallen (wie 2020–2021), sieht die Rechnung anders aus. Pelletpreise sind volatil – sie schwankten in den letzten 5 Jahren zwischen 0,15 und 0,45 €/kg.

Sonstige Faktoren

KriteriumPelletWP
PlatzbedarfHoch (Pelletlager)Gering
LiefersicherheitAbhängig von LieferantStromnetz
WartungsaufwandHochNiedrig
CO2-BilanzGut (biogen)Sehr gut (bei Ökostrom)

Fazit

Über 15 Jahre ist die WP in den meisten Szenarien günstiger – auch dank höherer Förderung. Pellets sind die bessere Wahl, wenn Pelletlager vorhanden sind und günstige Langfristpreise gesichert sind.

WP-Kostenrechner

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Pelletheizung vs. Wärmepumpe Kostenvergleich 2025: Investition, Pelletpreise, Betriebskosten und Wartung. Wann ist welche Heizung die günstigere Wahl?

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Wärmepumpen-Kostenrechner für Bestandsgebäude

Der Rechner kalkuliert das Investitionsvolumen für den Tausch einer alten Gas- oder Öl-Heizung gegen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Eingaben: Wohnfläche, Baujahr, bisheriger Energieverbrauch in kWh oder Liter Heizöl, vorhandener Heizkörpertyp und vorhandener Schornstein-/Tankanschluss, der entfernt werden muss. Ausgaben: Geräte-Investition, Installation, Demontage Altanlage, Pufferspeicher, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme.

Förderung KfW 458 in Zahlen

Maximale Förderfähigkeit 30.000 € Investition für das erste Wohngebäude. Grundförderung 30 % plus Klimageschwindigkeitsbonus 20 % (bis 2028) plus Einkommensbonus 30 % bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40.000 € im Jahr. Maximal 70 % – also bis zu 21.000 € Zuschuss. Der Rechner ermittelt Ihren Anspruch aus den Eingaben.

Beispielrechnung

Reihenhaus Baujahr 1992, 140 m², bisher 18.000 kWh Erdgas: Investition gesamt 32.500 €, davon förderfähig 30.000 €. Mit Grundförderung plus Klimabonus (50 %) ergibt sich ein Zuschuss von 15.000 € und ein Eigenanteil von 17.500 €. Stromkosten mit JAZ 3,5 und Wärmepumpentarif 26 ct: rund 1.040 € pro Jahr, gegenüber 1.980 € bisher Erdgas.

Was der Rechner bewusst weglässt

Wir verzichten auf hypothetische CO2-Bonus-Zuschüsse aus Bundesländern, die noch nicht beschlossen sind, und auf werblich überhöhte JAZ-Werte aus Herstellerprospekten. Auch die Restwertannahme der Altanlage bleibt konservativ bei 0 €; ein evtl. Verkauf eines noch funktionstüchtigen Gaskessels ist als Bonus zu rechnen. Stand 2026. Betreiber: Sönke Wessels, Science Works UG.